Globale Finanzmärkte in Bewegung

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Globale Finanzmärkte in Bewegung: Deutsche Aktien erholen sich, während Inflationssorgen weiterhin dominieren

Am letzten Handelstag der vergangenen Woche geriet das deutsche Aktienbarometer unter starken Verkaufsdruck und fiel auf Wochentiefs von 17.626 Punkten. Bis zum Handelsschluss erholte er sich jedoch wieder und kletterte über die Marke von 17.700 Punkten, was ein Warnsignal für Leerverkäufer sein könnte. Technische Analysen deuten darauf hin, dass das Korrekturpotenzial bei 17.500 Punkten bereits erreicht sein könnte. Entscheidend für die kurzfristige Richtung des Barometers könnte die Entwicklung in den ersten drei Handelstagen dieser Woche sein.

In Deutschland hat sich der Rückgang der Erzeugerpreise verlangsamt. Im März lagen die Preise um 2,9 % unter dem Vorjahresniveau, der geringste Rückgang seit Sommer 2023. Trotz eines erwarteten stärkeren Rückgangs wurde auf Monatsbasis ein Anstieg um 0,2 % verzeichnet, doppelt so viel wie erwartet.

In Japan ging die Kerninflation im März zurück, wobei der landesweite Kern-VPI im Jahresvergleich um 2,6 % stieg, was der Marktprognose entsprach. Die BoJ beobachtet diesen Indikator sehr genau, da er wichtige Hinweise auf die Inflationsentwicklung gibt. Angesichts dieser Entwicklung wird darüber spekuliert, wann die Zentralbank die Zinsen wieder anheben könnte.

Darüber hinaus wurden in China neue Daten zu den Kreditzinsen bekannt gegeben und im weiteren Tagesverlauf wird das vorläufige EWU-Verbrauchervertrauen für April veröffentlicht. Angesichts der laufenden Berichtssaison mit Quartalsberichten von Unternehmen wie SAP, Sandvik, Nucor und Verizon dürfte es ein ereignisreicher Tag werden.